Tag 79 - Pyrenäen: Ordesa Nationalpark

So erstmal das Update zu gestern Abend: die Pizzeria hat tatsächlich 19.30 Uhr geöffnet und ich habe telefonisch Pizza bestellt. Robert hat die dann eine Viertelstunde später abholen können. Das Restaurant wurde im Reiseführer empfohlen und hatte auf Google gute Bewertungen, wirbt selbst damit dass es nur Abholung anbietet und das erste Restaurant in der Gegend mit nur Abholung war. Vorteil für uns: wir konnten ungeduscht mit Marie entspannt im Camper essen … 😁 Wir hatten drei sehr leckere Pizzen. Erst la Popey mit Spinat, Pilzen und Ei. Dann Bufalo mit Mozzarella, Tomaten und Pesto und als Abschluss Apfelmus, Käse, Schinken und Kiwi. Eigentlich Erdbeer statt Kiwi, aber die waren aus, also hat sich Robert an der Theke noch für Kiwi entschieden. War Mega lecker. Und Marie fand die Pizza auch toll im Gegensatz zu Brei. Nach dem späten Festschmaus sind wir allerdings sehr spät ins Bett und am nächsten Tag spät erwacht.

Den Tag beginnen wir kurz mit einkaufen und nochmal Wetter prüfen. Wir haben entweder die Option nach Frankreich rüber und die Berge von dort mal angucken. Aber die hängen alle im Nebel und alles was ich rausgesucht hab hat noch geschlossen (es gibt ne wohl schöne Bahn zu einem Bergsee und ne Seilbahn auf einen Berg oder viele Wege nach oben). Nachdem alle Ziele quasi noch im Schnee liegen und wir 70 km in die Berge rein fahren müssten um die Strecke dann wieder zurück zu fahren, beschließen wir im Süden der Berge weiter nach Osten zu fahren bis zum Odessa Nationalpark im Spanien. Dort ist eine Wanderung entlang eines Bergbachs mit Wasserfällen geplant. Bis wir da allerdings mittags um 13 Uhr ankommen, gewittert es ordentlich. Gewitter sind aktuell jeden Nachmittag/Abend gemeldet. Das ist heute früher dran als gedacht (oder wir einfach zu spät). Naja somit wird es erstmal ein Mittagsschlaf im Auto für alle. Nachdem es um 15 Uhr nur noch leicht nieselt beschließt Robert ne Runde laufen zu gehen, dann hat er zumindest heut noch was gesehen. Ich hab überlegt mit Marie zum ersten Wasserfall zu spazieren, aber sie spielt so schön im Bett und will ja auch ihre Zeit zum bewegen und nicht nur Autositz und Trage. Somit düst Robert los und wir essen erstmal Erdbeeren und spielen dann Klavier (die roten Flecken sind Spucke mit Erdbeere und müsst ihr ignorieren…). Dann geht es für uns nur noch zum Campingplatz und schon wieder ist ein Tag vorbei.

Roberts Laufrunde:
Die Strecke ging entlang des Gebirgsbach über mehrere Wasserfälle auf eine recht süffige Hochebene. Oben gabs recht viele Tiere zu sehen. Gämse und Murmeltiere.
Das Gewitter war vorbei, allerdings begleitete mich die ganze Zeit der Regen. Außer die letzten 10min, da riss der Himmel auf…
Schöne, wasserreiche Wasserfälle, wird im Hochsommer anders aussehen, die Berge auf der Wanderung waren unspektakulär, der Bergweg gesperrt.
19,6km, 575hm.

Erst ging es durch Wald ...
immer dem Fluss entlang ...
Wasserfall 1 ...
... Nummer 2 ...
... Die Drei, was ein Getöse in dem Fels...
.. Nummer 4 , es wird flacher ....
Wasserfall 5, kurz vor der Hochebene
die süffige Hochebene (und es regnet unaufhaltsam weiter ...)
mit ungefähr doppelt so vielen Gämsen ...
und ich hab insgesamt 20 Murmeltiere gesehen, Teile sehr nah ....
Das Ziel: der hinterste Wasserfall. Unscheinbar aufgrund fehlender Bezugsgrößen...
Nebel auf dem Rückweg ...
vorbeinan den Wasserfällen...
und an Aussichten ...
Und dann die Abholung ...
Marie staunt über das Wasser, welches unter der Brücke hindurchbraust ...
Rückfahrt mit schwieriger Campingplatzsuche: Franzi hat auch noch Gämse heute gesehen...