Tag 45 - noch mehr Nationalpark ...
Heut geht es ins Zentrum des Nationalparks allerdings erst nachdem wir den Vormittag damit verbringen unsere Batterie zu reparieren – oder es zumindest versuchen. Lukas hat einen neuen Deckel für die Batterie dabei mit neuen Anschlusspolen und Werkzeug. Erstmal muss alles mögliche ausgebaut werden, dass wir an die Batterie ran kommen. Dann kann die Batterie ausgebaut werden und wir können den Deckel öffnen. Zum Glück sieht innen alles gut aus und es ist wirklich nur der plus Pol zu heiß geworden.
Schuld war nicht, wie erst vermutet, ein Defekt am Wechselrichter. Die Schraube am Pluspol hatte sich durch die ganzen Schlaglöcher und Geschwindigkeitsbremswöbbel von Frankreich und Spanien gelöst, da saß der Kabelschuh nicht mehr richtig plan, sondern hatte Spiel. Der Sprengring hatte das nicht verhindert, der war zusammengedrückt und sah aus wie eine Unterlegscheibe… Dadurch wurde das Kabel wärmer als normal, der Widerstand wurde größer und der Deckel der Batterie um den Pluspol hatte sich verformt, die Sicherung war noch nicht heiß genug, um auszulösen. Das schwächste Glied war die Batterie….
DIE Lösung ist es jetzt noch nicht zu 100%, da die Originalschrauben an den Polen recht kurz für die dicken Kabelschuhe sind.
Mal sehen, wir werden mal an einem Baumarkt halten und schauen, ob die passende Teile haben.
Aber immerhin funktioniert erstmal Licht und Kühlschrank und sowas alles.
Mittags sind wir dann los zum Infozentrum mit Luchsgehge. Zum Gehege darf man nur mit Führung und die sind alle ausgebucht. Wir sind dann einen Wanderweg abgelaufen mit vielen Ausblicken. So gut wie kein Wasser, fast alles ausgetrocknet. Daher war deutlich weniger los an Vögeln als an dem Weg gestern. Außer einem Storch und paar kleineren Vögeln nix zu sehen. Immerhin wieder Eidechsen und Geckos. Die Säugetiere lassen sich alle nicht blicken. Den Nachmittag verbringen wir dort noch im Schatten der Bäume am Picknickplatz auf der Decke.
Am Abend fahren wir wieder zurück in den Ort wo wir die letzte Nacht bereits verbracht haben. Allerdings fahren wir zuerst noch zur anderen Seite des Ortes zu einem Dünenwanderweg. Wir spazieren über einen Holzbretterweg in der Düne. Außer ein paar Wiedehöpfen ist aber auch hier nix los. Mein erhofftes Chamäleon lässt sich nicht blicken. Naja morgen haben wir ja noch eine Chance. Damit ist schon wieder ein Tag verflogen und wir fallen müde ins Bett.








