Tag 61 - Nationalpark Peneda-Gerês: Cascata do Arado
Robert wird heute Morgen ganz schön erschreckt. Wir spazieren am Stellplatz umher und erkunden die dort stehenden Ruinen als ihn eine Schlange anguckt. Robert und die Schlange erschrecken beide ordentlich und zack ist die Schlange in den nächsten Busch verschwunden. Wir haben leider kein Bild. Aber es war diesmal nicht so ne mini Schlange, wie wir sie bisher hatten, sondern eine große ausgewachsene. Echt cool. Wir erkunden noch ein bisschen das verwunschene Grundstück mit einer Ruine und einem kleinen Bach.
Marie schläft nicht ein. Somit machen wir uns dann auf den weiteren Weg für den Tag. Unser Weg raus ist zum Glück nicht ganz so abenteuerlich wie gestern auf dem Hinweg. Wir fahren nämlich einfach mal in die andere Richtung raus. Aber auch heut kommt uns eine Herde Kühe mit ihrer Hirtin entgegen. Aber es ist genug Platz für alle.
Dann fahren wir heute nochmal mitten in den Nationalpark und wollen ein paar Wasserfälle angucken. Der erste liegt mitten im nirgendwo. Als wir kurz vor dem Parkplatz ankommen ist schon alles mit Autos zugeparkt. Wo kommen denn plötzlich alle diese Touristen her… wir nehme die letzte für uns mögliche Lücke, auch wenn der Graben doch ganz schön tief ist. Naja wir stehen. Zwar sehr schief, kurz vor dem umkippen, aber wir stehen. Dann spazieren wir mit all den andern Menschen zum Wasserfall. Am Parkplatz stellen wir fest: kein Auto. Die haben alle weit davor geparkt und keiner fährt mehr zum eigentlichen Parkplatz, wahrscheinlich, weil der Asphaltweg zum Feldweg wurde…. Wir ja auch. Herdentrieb… naja was soll’s. Marie schläft und die Schritte sind egal. Der Wasserfall ist schön aber auch nicht weltbewegend. Der Weg dahin über eine Schotterstraße eher unspektakulär. Aber ok. Am Ende gehen wir noch auf einen Aussichtspunkt auf einem Felsen und können in das umliegende Tal gucken.
Nach dem Mittagessen geht’s weiter zu Nummer zwei: Cascata de Leonte . Da gibt es aber keinen wirklichen Parkplatz und der Wasserfall ist aus dem Auto zu sehen. Zwar hoch aber schmal und ganz unscheinbar. Daher gibt es kein Bild. Dann geht’s zu Nummer drei: Cascata de São Miguel. Aber der ist so überlaufen und voller Menschen. Nix für uns. Auch hier gibt es kein Bild, da die Leute der Meinung waren sie müssten ihre Handtücher und Krempel mitten auf die Felsen vor dem Wasserfall legen. Damit ist jedes Bildmotiv dahin. Zudem dass die Menschen drin planschen. Der Wasserfall ist schön. Aber man muss wohl bei Regen kommen um ihn in Ruhe zu sehen. Da die Wanderung viel an der engen, befahrenen Straße verlaufen würden, streichen wir die einfach. Damit sind wir dann schon Zack an der spanischen Grenze und fahren wieder rüber. Mit dem Grenzübertritt ändert sich unsere Uhrzeit und wir sind wieder mit euch gleich.
Wir fahren noch ein kurzes Stück und stoppen dann an einem schönen Bach und spazieren zu einem Wasserfall. Marie schläft wieder, wir finden ganz viele Eidechsen und kommen zu einem menschenleeren Wasserfall. Das ist viel besser. Der Wasserfall ist schön und das Wasser schön türkis. Hier gefällt es uns.
Zum schlafen fahren wir dann noch 20 km zu einem Stellplatz am See. Leider sind die Toiletten und duschen aufgrund Nebensaison noch verschlossen. Was soll’s, bleiben wir halt campersauber 😂 der See hat noch ganz schön Hochwasser und der eingezeichnete Strand ist nicht zu sehen. Die Aussicht auf Wasser und Berge ist sehr schick. Hier bleiben wir doch gern für die Nacht.