Tag 44 - Nationalpark Doñana

Wir erwachen mit Möwengeschrei und Sonnenschein. Direkt nach dem Frühstück geht es los, da wir heute wieder ein ordentliches Stück Weg vor uns haben. Die Stadt Sevilla ist gestrichen, da keiner so richtig Lust auf Stadt hat. Erster Etappenpunkt ist aber erstmal einkaufen, da wir alle Wasser und Brot brauchen. Dann fahren wir noch ein Stück bis zum Nationalpark Doñana. Es ist eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Europas. Der Fluss Guadalquivir mündet in den Atlantik und bildet ein schönes Flussdelta. Dazu kommt dass weitere verschiedene Lebensräume wie Pinienwald, Marschland, Wanderdüne und Sandstrand sehr eng nebeneinander liegen. Wenn man ewig im voraus bucht kann man mit dem Schiff ein Stück in das Delta fahren, aber nicht für spontan Reisende wie uns. Alternativ kann man mehrere kurze Wege erwandern. Wir fahren heut an den nördlichsten Punkt im Nationalpark den man betreten darf. Da heut Lukas Kopfschmerzen hat macht der erstmal Mittagsschlaf. Marie will nicht im Auto schlafen, sodass wir uns auf die kleine Runde machen. Unser Weg ist komplett als Holzsteg ausgebaut und wir kommen an mehrere Ausblicke auf ein Gewässer. Flamingos sehen wir heut keinen. Dafür einige silber Reiher und rote Ibise, Enten, Gänse, einen schwarz Milan und einen Gänsegeier. Die viel beworbenen Säugetiere (Hirsch, Wildschwein und Luchs) sehen wir nicht. Dafür finden wir noch einige Eidechsen und zwei Geckos. Nachdem alle ausgeschlafen und wieder gestärkt sind fahren wir noch weiter bis zum Strand da wir dort auf einem Parkplatz die Nacht verbringen wollen. Nach dem turnen gibt es Abendessen und dann machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Dünen hier zum Meer und versuchen ein paar lustige Vögel vor dir Kamera zu bekommen. Immerhin hat Lukas irgendwann Erfolg und findet heraus dass es Blauelstern sind. Vll schaffen wir morgen noch ein schönes Bild. Für heut wollte Marie erstmal ins Bett.