2026 - Pfingsten

Unsere ersten Tage in Erfurt haben wir mit ausladen, sortieren und aufräumen verbracht. Dazu einkaufen gehen um den leeren Kühlschrank wieder zu füllen. Endlich eine richtige Küche und einen Backofen für andere Gerichte als einfache Campingküche. Erste Herausforderung: unsere Waschmaschine ist erstmal lahm gelegt. Wir hatten den Hahn abgedreht um Überschwemmungen zu vermeiden. Dafür ist jetzt der Hahn kaputt und lässt sich nicht mehr aufdrehen…. Die Hausverwaltung ist informiert, die zuständige Firma beauftragt. Jetzt warten wir auf das Teil und Zeit der Handwerker. Am liebsten hätte ich es ja einfach selbst getauscht… naja zum Glück haben wir noch saubere Wäsche. Danke an die Omas.

Dann geht es auch schon wieder weiter für uns nach Lindau im Heidelandkreis zu den Großeltern. Die haben schon Entzug und warten auf den ersten Besuch nach dem Urlaub. Da das lange Pfingstwochenende ansteht, bietet sich der Besuch an und wir sehen auch gleich den Rest der Verwandtschaft. Die ersten Tage dort verbringen wir mit neuem kennenlernen. Marie gibt das erste Klavierkonzert. Enzi freut sich, alle runtergeschmissenen Reste verputzen zu dürfen und der Oma fehlt nun ein Porzelanteller…. Freitag Vormittag spazieren wir zu Oma Elke und spielen dort.

Am Samstag machen wir einen Ausflug mit Oma Kerstin, Uroma Elke und Großtante Steffi nach Saalburg zum größten Stausee Deutschlands. Nachdem wir dort erstmal entspannt Brotzeit gemacht haben ging es bei sommerlichen Temperaturen von 30 Grad aufs Schif f zu einer Rundfahrt. Die MS Gera, ein Personenschiff aus DDR-Zeit (1977 erstmalig unterwegs) auf dem Bleilochstausee fährt drei mal täglich zum Totenfels (und dreimal zur Staumauer in die andere Richtung). Eine Stunde tuckern wir lautlos über den See. Das alte Boot wurde dieses Jahr für fast 2 Mio € vom Schiffsdiesel auf Elektroantrieb umgerüstet. Jetzt fährt es lautlos und ohne Gestank über den See. Wir brutzeln auf dem oberen Deck in der Sonne und genießen die Aussicht auf die Landschaft und den Totenfels. Hier unten hat es nur wenig Borkenkäfer-Schäden und noch viel intakten Wald. Nach der Tour geht es für uns alle noch ins Café für eine Runde Kaffee und Kuchen bzw. Eis. Marie darf auch mal am Capri lecken und gewöhnt sich an das kühle Nass.

Nach einem schönen Nachmittag geht es wieder zurück und Marie schläft abends müde ein.

Pfingstsonntag haben wir ganz entspannt verbracht und waren am Vormittag mit Enzi spazieren und ganz viel auf unserer neuen Schaukel schaukeln. Robert hat einen schönen Platz unterm Kirschbaum gefunden, sodass Marie immer im Schatten schaukeln kann. Hier lässt sich die Hitze aushalten.

Heute ging es dann zurück nach Erfurt. So langsam näheren sich mehr und mehr Termine und die Steuererklärung macht sich auch nicht von alleine 🙈