Tag 66 - Muxia und Zeit zum Spielen

Wir sind bei Nebel und null Aussicht eingeschlafen und genauso aufgewacht. Das Wetter hat sich leider gar nicht gebessert. Da hat man den schönsten Spot mit Aussicht eigentlich und hat gar nix davon. Naja wir sind dann wohl oder übel im Nebel zum Leuchtturm gelaufen. Hat ja auch was Schönes so verschwommen. Hier sind auch einige Wanderer, die auf ihre Pilgerroute starten (81km, ohne Urkunde…). Wir gucken ein bisschen neblige Aussicht und gehen dann zum Auto zurück. Der Wetterbericht sagt leider den ganzen Tag Wolken und vll am Nachmittag kurze Besserung. Den ganzen Tag hier stehen wollen wir aber auch nicht. Somit fahren wir los ein paar Buchten weiter nach Muxia. Dort erwartet uns ein kurzer Spaziergang zu einer weiteren Kirche und einem weiteren Start eines Jakobswegs. Die Kirche steht direkt am Meer und ist relativ schmucklos. Innen hängen Engel, die Segelbooten angeln. Auch irgendwie seltsam. Wir spazieren noch auf den Hügel hinter der Kirche und haben Ausblick auf das Dorf Muxia.

Nach dem Mittagessen fahren wir weiter. Nächstes Ziel ist die Burg Castelo de Vimianzo. Die liegt aber mitten im Ort und hat keinen Parkplatz. Da wir keine Lücke finden haben wir sie nur kurz aus dem Autofenster gesehen und fahren direkt weiter. Der nächste Stopp auf unserer Route sind die Dolmen of Dombate. Das ist eine Megalithanlage. Also eigentlich ein paar historische Steine die bei Ausgrabungen gefunden wurden und ganz besonders sind weil sie ein paar Petroglyphen und Farbe enthalten und damit auf eine Nutzung zwischen 3900 und 2700 vChr. hindeuten. Die Steine sind in einem Museum und das hat Siesta… wir können von außen rein gucken und man sieht alte Steine… wir beschließen nicht auf die Öffnung am Nachmittag zu warten sondern fahren direkt zum Stellplatz für die Nacht. (Wir lassen übrigens ein paar Sandstrände und Wanderwege weg, für alles reicht die Zeit nicht). Ein bisschen Strecke machen wir noch und suchen einen schönen Stellplatz. Da hat Marie heut mal mehr Zeit zum Spielen und wir kommen nicht so spät abends an. Wir stehen wieder mit Aussicht. Diesmal ohne Nebel und wir haben Blick aufs Meer und die nächste Bucht (mit Steinbruch). Die Wellen rauschen. Um uns ist Wald und kein Mensch. Es gibt echt schöne Plätze hier. Im nächsten Dorf hätten wir nochmal einen Sandstrand, aber zum Baden ist es bei den 17 grad immer noch zu kalt und wir spielen einfach im Camper mit dem Sandspielzeug mit Aussicht.

Noch ein Start vom Jakobsweg.. (unser 2. Start heute)
Hat fast was von Grönland...
Hier wachsen Callas....