Tag 62 - Nationalpark Peneda-Gerês: Castle of Castro Laboreiro
Wir starten mit einem Spaziergang zu römischen Ruinen direkt an dem See an dem wir dir Nacht verbracht hatten. Durch das Hochwasser steht das meiste aber im Wasser und wir sehen es nur mit Distanz. Es scheint hier aber schon länger das Wasser zu stehen. Auf dem Gras sind überall Algen gewachsen. Dazu gibt es einen schönen Park mit vielen Bäumen. Im Sommer ist das vermutlich Gold wert, wenn man mal nicht erschwitzt.
Nachdem heute nochmal tolles Sommerwetter herrscht und es die nächsten Tage aber deutlich kälter und wolkig werden sollen, beschließen wir noch eine Wanderung im Nationalpark zu machen bevor es weiter geht. Wir fahren wieder nach Portugal rüber (über einen anderen Pass aber) und spazieren dann zu einer Burg beziehungsweise dem Rest davon. Die steht natürlich doch auch wieder oben am Berg und es geht gut hoch. Marie schläft wie gewohnt. Es blüht der Ginster aber ansonsten ist auf der Runde relativ wenig los. Liegt vll auch daran, dass sie nur 1,8 km lang ist und direkt am Ort liegt. Irgendwie wirbt der Ort mit seiner eigenen Rasse Hütehunde und hat eine Skulptur aufgestellt am Berg. Da aber nur viel portugiesischer Text steht sind wir nicht wirklich schlauer. Die Aussicht auf die umliegenden Berge ist schick.
Nach dem Mittagessen geht Robert ne Runde laufen. Der Wanderführer hat hier eine 17 km top Tour beworben. Das ist mir zu weit. Robert ist im joggen viel schneller und kann das noch erkunden. Marie darf sich heut im Camper mit mir austoben. Während wir zwei lustige Stunden mit viel klettern und lachen haben, schwitzt Robert in der Sonne und wird von Hunden gejagt.
Anmerkung, falls ein Leser sich hier mit Hunden auskennt: die Rasse heißt wie der Ort: Cão de Castro Laboreiro.
Ich glaub Marie und ich hatten heut den schöneren Nachmittag, auch wenn Robert mehr Eidechsen, altes Gemäuer und mehr Landschaft hatte.
Dann geht es noch in den nächsten Ort zu einem geöffneten Campingplatz. Robert muss zwingend duschen. Wir stehen mit einem einzigen weiteren deutschen Wohnmobil auf einer großen Waldfläche. Campingplatz bedeutet auch nur es gibt Zaun außen rum und ein Haus mit Sanitäranlagen, aber sehr alt und rustikal. Naja es läuft immerhin Wasser. Die Stellflächen sind sehr huckelig und eng. Dafür stehen wir einfach im Wald wie beim wildcampen (wir ignorieren den Zaun bei unserer Aussicht einfach weg). Die erste Schlange hatten wir auf dem Weg zum Waschhaus auch direkt entdeckt. Der Ort gefällt 🙂
Es folgt eine Bildergallerie zum anklicken:









