Tag 40 - Tarifa extra windig ...

Wir hatten eine tolle Nacht mit Meeresrauschen und wachen am Morgen auf und das Auto wackelt im Wind. Der starke Wind war vom Wetterbericht angekündigt. Die Surfer hier haben den gestern schon entgegen gefiebert, endlich gute Wellen, wir können gern drauf verzichten.

Wir starten den Tag mit einem Spaziergang am Strand bei Ebbe und finden unsere erste kleine Krabbe. Der Wind ist allerdings ungemütlich und lassen die 17 Grad echt frisch wirken. Sonne kommt heut auch eher nicht raus. Naja was soll’s.

Wir fahren zurück nach Tarifa. Zum einen brauchen wir ein neues Brot für heut und zum wandern wollen wir die Stadt erkunden. So viele schwärmen von hier. Da es leicht nieselt bleiben wir noch ein bisschen im Camper und essen erst zu Mittag. Dann spazieren wir in die Stadt. Marie muss doch wieder zu mir in die Trage, hier bekommen wir die Jacke zu, bei Robert nicht. Der Wind pfeift uns um die Ohren, echt ungemütlich. In den kleinen Gassen der Altstadt geht’s dann einigermaßen. Weiße Häuser, enge Gassen, kleine Läden, recht viel Leben. Wir kommen zur Markthalle und können Blumen und Fleisch und Fisch einkaufen. Von der Markthalle ist es dann nur noch ein kurzer Weg bis an den Hafen. Wind, Wind, Wind. Am Strand sind einige Kitesurfer auf den Wellen unterwegs. Meins ist das ja bei dem Wind nicht (aber bei schönem Wetter fehlen halt Wellen 😂). Da hier der südlichste Punkt von Europas Festland ist müssen wir uns ein Stück am Strand entlang kämpfen. Ganz am Ende kommt ein langer Steg zu einer kleinen vorgelagerten Insel. An dieser Insel befindet sich der südlichste Punkt. Allerdings ist der Zugang gesperrt. Normal kann man mit einer geführten Tour auf die Insel, aber die Touren finden nicht statt. Also gut. Wir sind am südlichsten Punkt den man erreichen darf. Es ist ehrlich gesagt unspektakulär und windig. An der Landzunge treffen sich das Mittelmeer und der Atlantik. Rechts und links ist Wasser das in hohen Wellen Richtung Land donnert. Wir werden auf dem Steg echt ganz schön nass und sandig.

Auf dem Rückweg schlendern wir noch ein bisschen durch die Altstadt. Kommen zum Rathaus mit dem coolen Frosch-Springbrunnen und zur Kirche. Wir gucken hier und da in Schaufenster und nehmen am Ende in einer Konditorei zwei Stück Kuchen mit. Dann geht es zurück zum Auto. Marie hat wie immer alles verschlafen und kann sich im Auto austoben. Draußen ist es heut viel zu ungemütlich. Wir bleiben heut auch hier auf einem großen Parkplatz mit vielen Womos stehen und fahren nicht zurück an den Strand. Hier stehen wir vom Wind noch halbwegs geschützt, am Strand gibt es keine Deckung (und so können wir uns morgen ein frisches Baguette für den weiteren Tag mitnehmen 😁).
Der Nachmittag vergeht mit spielen und dann Abendessen und Reiseplanung. Nichts spannendes.

Marie testet gleich die AloeVera mit der riesigen Blüte
Mama achtet auf die großen Stacheln