Tag 17 - Noch ein Strandtag ...
Ein Tag mit kurzer Etappe liegt vor uns. Wir starten direkt nach dem Frühstück und wollen ca. 80 km weiter in den Süden auf einen Stellplatz fahren. Das sind dann noch 90 km ungefähr bis Valencia. Die große Stadt wollen wir wieder weiträumig umfahren und daher heute bis vor die Stadt und dann am nächsten Tag drum rum.
Der Stellplatz liegt direkt am Meer und vor der Stadt Castelló de la Plana. Das ist die Hauptstadt der Provinz Valencia und dementsprechend groß. Ins Zentrum wollen wir nicht, sondern einfach den schönen Strand mit nahem Stellplatz genießen.
Als wir ankommen sind alle Plätze belegt und die Schranke lässt uns nicht rein. Obwohl alles digital läuft ist eine Person da, die uns erklärt, dass wir warten sollen. Bis 12 Uhr müssen die Vortagesgäste abreisen. Sie glaubt es reist noch jmd ab und meint sie braucht 10 Minuten das zu klären. Wir beobachten, wie sie mit ihrem Handy alle Plätze abläuft und jmd anspricht. Final fahren zwei Wohnmobile noch weg und wir bekommen einen Platz. Glück gehabt. Der Platz ist einfach eine Fläche mit rechts und links Wohnmobilen. Die Parzellen sind gerade so groß wie ein Wohnmobil und es gibt Wasser zum auffüllen. Strom gibt es keinen, somit können hier nur autarke Camper stehen. Uns reicht es für die Nacht völlig.
Wir schlafen also heute abend zwischen Planetarium und Fängesängen von einem Fußballplatz mit Tribüne. Auch Möwen kreischen.
Wir machen heut eigentlich Nix. Mittagessen. Dann spazieren wir am Strand entlang und Marie schläft. Danach sind wir ganz faul und legen uns am Strand in die Sonne und Marie spielt im Sand. Zum Schluss darf sie nochmal Meer testen. Da sie sich vorbeugt und Wellen fangen möchte, ist sie am Ende nass und wir flitzen zurück in den Camper um sie schnell wieder trocken anzuziehen. So warm ist das Meer und die 20°C dann doch nicht. Sie hätte das noch viel länger machen können.
Robert kann am Nachmittag endlich mal eine Runde laufen und springt danach ins Meer. Schwimmen im Meer erledigt😊 Marie will unbedingt hinter dem Papa her auch ins Wasser. Sie streckt die Arme aus und strampelt wild mit den Beinen. Ein zweites Mal nass muss heute aber nicht sein und sie muss traurig draußen warten bis der Papa allein vom planschen zurück kommt. Wir müssen unbedingt häufiger an den Strand und Wellen fangen. Hoffentlich wird es noch ein bisschen wärmer.
Nur noch Abendessen (heute gibt es Omelett gefüllt mit Spinat und Tomaten und Baguette) und zack ist der Tag vorbei. 18Uhr schläft Marie bereits friedlich eingekuschelt ein.